
Point of Sail
Aus dem städtebaulichen Konzept heraus entsteht auf der Nordseite ein neues Segelzentrum, das sich hin zur Ostsee öffnet und großzügige Freibereiche auf den Uferkanten vorsieht.
Durch die Erweiterung des Hafenbeckens kann das Segeln in der Inportarea hautnah miterlebt werden. Es kann entweder den Profis und Nachwuchsseglern bei kurzen Rennen oder der Segelbundesliga auf der großzügigen Warnowmündung zugeschaut werden.
Das alte Fährbecken wird zukünftig als Anlegestelle für Jollensegler genutzt und dient bei Regatten als Austragungsort.
Die Idee zur Architektur der Gebäude ergibt sich aus dem Aussehen von Segelbooten selbst. Durch die meist dreieckige Form der weißen Segel sind sie schon von Weitem klar zu erkennen. Je dichter herangezoomt wird, um so klarer wird das Bild.
Bei einer Regatta sind es mehrere Boote, die gegeneinander segeln, wobei sich die Segel auf Kreuzkursen ganz unterschiedlich verschneiden. In Anlehnung an dieses Bild könnte sich auch die Architektonik der drei Gebäude des Segelsportzentrums auf der Mittelmole seiner Umgebung zeigen. Unterschiedlich schräg gestellte Dächer mit dreieckig geformten Giebeln, die sich auf unterschiedliche Art miteinander verschneiden.
Jedes Gebäude bedient dabei eine spezifische Nutzung, folgt den Blickbeziehungen zur Umgebung und reagiert mit Öffnung und Transparenz. Im Grundriss folgen die Gebäude den funktionalen Raumforderungen und reagieren mit unterschiedlichen Raumhöhen sowie mittig orientierten Atrien und Freibereichen.